SPD Mannheim Innenstadt/Jungbusch

 

„Weiter auf Dialog setzen“ – SPD über Auswirkungen internationaler Konflikte auf die Stadt

Veröffentlicht in Allgemein

Am Donnerstag, den 18. Mai, hat die SPD Innenstadt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt der SPD Mannheim zu einer Diskussionsveranstaltung mit Claus Preißler, dem Integrationsbeauftragen der Stadt Mannheim und Hauptmann Florian Kling, dem Vorsitzenden des Vereins Kritischer Soldaten, Darmstädter Signal, unter dem Titel „Konflikte in der Welt – Auswirkungen auf die Stadt?“ eingeladen. Für die internationale Politik und die Sicherheitsinteressen Deutschlands, so machte es Florian Kling deutlich, müssen man auch angesichts von Provokationen einen kühlen Kopf bewahren. Mit Blick auf die Türkei betonte er, dass es für die Bundesregierung nicht ratsam sei, sich in den innertürkischen Konflikten einseitig zu positionieren, obgleich es nicht heißt, dass man keine eigene Bewertung der Vorgänge dort vornehmen könnte. „Die gemeinsame Mitgliedschaft in der NATO ist ein sehr enges Bündnis, was sich nicht ohne weiteres auflösen lässt. Die Türkei ist als wichtiges Partnerland im Nahen Osten von zentraler Bedeutung für Deutschland und die NATO.“ Er betonte, dass es für die Außen- und Sicherheitspolitik das Schlimmste sei, wenn Gesprächsplattformen und Beziehungen aufgegeben werden. „Ein Dialog lässt sich oftmals nur mühsam wiederaufbauen, wie man am Beispiel Russland sehen kann“. Claus Preißler konnte dies wiederum direkt auf das Zusammenleben in der Kommune anwenden und betonte, dass man als Stadt und Heimat von Menschen aus 170 Ländern eine gewisse Neutralität wahren müsse und nicht in den Konflikten, die sich zwischen verschiedenen Gruppen ergeben, einseitig Partei ergreifen dürfe. „Als Stadtverwaltung setzen wir auf Dialog mit allen Beteiligten und legen den Fokus auf die Mitverantwortung für ein friedliches Miteinander hier in unserer Stadt. Nicht die Parteinahme für oder gegen etwas im Ausland ist das Thema, sondern ob ein Verein oder eine Organisation sich als Teil unseres Gemeinwesens begreift und entsprechend loyal handelt.“

Die Anwesenden diskutierten in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Mannheimer Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt als gemeinsame Basis und Auftrag an alle Unterzeichner miteinander im Gespräch zu bleiben und keine andere Gruppe abzuwerten. Cademartori schlug nochmal den Bogen zur der aktuellen Diskussion rund um die Söhne Mannheims und fragte die Anwesenden: „Ist es wichtiger die Mannheimer Erklärung vor Verwässerung schützen in dem man klare Grenzen zieht zu jenen, die die Werte der Erklärung aus unserer Sicht nicht vollumfänglich teilen oder wird man der Erklärung eher dann gerecht, indem auf die zugeht, die die darin formulierten Werte noch nicht zu 100% angenommen haben?“  Claus Preißler erklärte dazu: „Das ist ein großer Diskussions- und Konfliktpunkt innerhalb des Bündnisses. Ich denke aufeinander zugehen und Dialog sind die einzigen Wege um Einstellungen auch irgendwann zu ändern. Aber diese Konflikte gehören dazu. Vielfalt ist zwar einerseits schön, aber eben auch anstrengend.“

 

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