SPD Mannheim Innenstadt/Jungbusch

 

Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 06.08.2017

Nachdem am Samstag Aktivisten und einige Bewohner die Hafenstraße 66 im Jungbusch besetzt haben, fordern diese nun, dass die Stadt Mannheim das Haus in der Hafenstraße 66 an sie verkauft. SPD Vorsitzende, Isabel Cademartori, war mit Mitgliedern der SPD Innenstadt/ Jungbusch während der Besetzung vor Ort und hat mit verschiedenen Beteiligten gesprochen. „Wir sind der Meinung, dass über die Zukunft der Hafenstraße 66 unter breiter Beteiligung des Stadtteils diskutiert werden muss. Nicht jeder Bewohner und interessierter Bürger greift gleich zum Mittel der Hausbesetzung um sich zu artikulieren, umso wichtiger ist es, dass auch sie gehört werden. Es war am Samstag, bei zwei unabhängigen, parallel stattfindenden Veranstaltungen zum Thema Wohnen offensichtlich, dass es voneinander unabhängige Gruppierungen gibt, bei denen auch viele Personen mitmischen, die nicht aus dem Jungbusch sind und andere, die auch parteipolitische Interessen verfolgen. Der SPD ist es wichtig, dass vor allem die Bewohner des Stadtteils die Gelegenheit bekommen, ihre Bedarfe und Interesse zu äußern, so auch die bisher unterrepräsentierten Bewohner mit Migrationshintergrund. Es sollte beispielweise diskutiert werden, inwiefern tatsächlich Bedarf für ein Kulturzentrum im Jungbusch besteht oder dieser durch eine bessere Nutzung bereits bestehender Räumlichkeiten und Vernetzung der Vereine abgedeckt werden kann. Auch muss konkreter darüber diskutiert werden, für wen neuer Wohnraum geschaffen werden soll. So können wir uns vorstellen, dass neu entstehender Wohnraum bevorzugt an Familien, die sonst aus dem Jungbusch verdrängt werden würden, abgegeben wird. All dies kann in einer offenen Stadtteilversammlung diskutiert werden“, so Cademartori.

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am 05.08.2017

Am Samstag waren VertreterInnen des Ortsvereins Innenstadt/Jungbusch vor Ort in der Hafenstraße 66, die von Miet-AktivistInnen und einigen JungbuschbewohnerInnen besetzt wurde, um gegen die Gentrifizierung im Jungbusch ein Zeichen zu setzen. Insbesondere wurde die Zukunft der städtischen Immobilie in der Hafenstraße 66 thematisiert und eine Nutzung als Mietsyndikat gefordert.

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am 16.06.2017

Die Feier zum Radjubiläum mit einer nahezu autofreien Innenstadt hat sich als ein großartiges Stadtfestival für seine Besucher herausgestellt. Die Bürgerinnen und Bürgern sind in Scharen in die Innenstadt geströmt um die zahlreichen Aktionen rund um das Thema Mobilität zu bestaunen und das Flanieren in einer nahezu autofreien Innenstadt zu genießen. Viele Vereine aus der Innenstadt, wie die Bürgervereine der Östlichen und Westlichen Innenstadt haben mit kreativen Aktionen das Fest zusätzlich bereichert. „Die Innenstadt ist ein lebendiger und lebenswerter Stadtteil, der viel zu bieten hat. Es sollte auf dem Erfolg dieses Wochenendes gebaut werde und auch in Zukunft in der Innenstadt regelmäßig ein Fest rund um ein autofreies Wochenende veranstaltet werden. Das Thema Mobilität ist schließlich eng mit unserer Vergangenheit und hoffentlich auch mit unserer Zukunft verbunden und so ein Fest könnte unserer Stadt als Ort der Mobilitätsinnovationen nach außen transportieren.“ so Isabel Cademartori, Vorsitzende und Bezirksbeiratssprecherin der SPD Innenstadt. Die Bürgerinnen und Bürger haben es offensichtlich genossen die Stadt ohne Autos zu Fuß und mit dem Fahrrad zu erkunden. „Wir fordern, dass das Thema Fußgängerzone oder shared spaces wieder auf die politische Agenda kommt. Mit der verlängerten Jungbuschstraße könnte man anfangen, denn auch Gewerbetreibende und Einwohner können sich dort gut eine Fußgänger- oder Verkehrsberuhigte Zone, nach dem Vorbild von G1/H1, vorstellen.“ so Cademartori.

 

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am 21.03.2017

Die SPD Innenstadt/Jungbusch fordert die Bildung einer sogenannten „Taskforce Nachtwandel“, welche das beliebte Kunst- und Kulturfest organisieren und seinen Bestand sichern soll.

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am 31.08.2015

Am 13. August versammelten sich zahlreiche Akteure um die Gründung der Interessensgemeinschaft „Urbanes Leben am Neckar“ zu unterstützen. Die Initiative zur Gründung ging von SPD-Stadtrat Petar Drakul aus, der Stadträte aus verschiedenen Parteien, Bezirksbeiräte der Stadtteile Innenstadt und Neckarstadt, sowie Vertreter der Gastronomie wie dem Neckarstrand, der Bürger- und Gewerbevereine der Innenstadt, das Quartiermanagement, die Werbegemeinschaft City, Hafengesellschaft, MVV und Schifffahrtsverein auf dem Museumsschiff zusammenbrachte, um dem Projekt Anbindung des Neckars an die Stadtmitte und Attraktivierung der Neckarufer endlich wieder neuen Schwung zu verleihen. Innenstadt Aktivist und Vorstandsmitglied des Bürger- und Gewerbevereins östliche Innenstadt, Wolfried Wenneis, stellte zu Beginn der Sitzung den Verlauf der Diskussion um das Neckarufer in den letzten Jahren noch einmal dar, die durch den Bürgerbeteiligungsformat EKI (Entwicklungskonzept Innenstadt) neuen Schwung erhalten hat. Wichtige Punkte, für die sich die Interessensgemeinschaft einsetzen möchte, sind eine bessere Anbindung der Innenstadt an das Neckarufer, was eine Umleitung oder Stilllegung Cahn-Garnier Ufer Straße beinhaltet. Die Interessensgemeinschaft wird sich dafür einsetzen, dass Planungsmittel in den kommenden Haushalt dafür eingestellt werden. Ebenfalls wichtig ist eine Attraktivierung der Aufenthaltsmöglichkeiten am Wasser westlich und östliche der Kurpfalzbrücke, auf beiden Seiten des Neckars, zu errreichen. „Besonders für Schiffe und Freizeitboote zeigt sich das Neckarufer eher trostlos und könnte durch eine Attraktivierung, sowie zusätzlichen Anliegestellen einen Beitrag zur Attraktivität der Stadt für den Tourismus leisten“ so Thomas Hartmann, Vorsitzender des Mannheimer Schifffahrtsvereins und Vertreter des Arbeitskreis Binnenschifffahrt. Weitere wichtige Punkte sind die Erstellung von gastronomischen Nutzungskonzepten auf beiden Uferseiten sowie eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität am Wasser.

 

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