SPD Mannheim Innenstadt/Jungbusch

 

SPD Mannheim Innenstadt/ Jungbusch zeigt Solidarität mit Beamte der Polizeiwache in H4

Veröffentlicht in Ortsverein


v.l. Boris Weirauch, Petar Drakul, Volker Adler, Isabel Cademartori, Martin Hoffmann und Detlef Möller

Nachdem es am 4. September vor der Polizeiwache in H4 zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen war, bei der ein 20-jähriger Mann erstochen wurde, sah sich die Polizeiwache massiver Kritik aus Teilen der Medien und in den sozialen Netzwerken ausgesetzt. Betroffen durch die Tat selbst und durch die anschließenden Anfeindungen gegen die Polizeibeamten, besuchten Innenstadt-Stadtrat Petar Drakul, der Sicherheitspolitische Sprecher der SPD Fraktion im Gemeinderat, Dr. Boris Weirauch, gemeinsam mit den SPD-Bezirksbeiräten aus der Innenstadt, Detlef Möller, Isabel Cademartori und Martin Hoffmann, die Wache am Samstagabend, den 20. September. „Die H4-Wache leistet seit Jahren eine gute Arbeit. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sind präsent in den Quadraten, der Revierleiter Herr Scholl und sein Stellvertreter Herr Adler sind im Gespräch und um Austausch mit Vereinen, Initiativen und den Menschen im Stadtteil. Manch kritische Demonstration oder Auseinandersetzung wurde gut gelöst. Wir wollen die H4-Wache unterstützen und mit unserem Besuch auch unsere Solidarität mit den Beamtinnen und Beamten zeigen,“ so Stadtrat Drakul, der den Besuch initiierte.

 

Nachdem es am 4. September vor der Polizeiwache in H4 zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen war, bei der ein 20-jähriger Mann erstochen wurde, sah sich die Polizeiwache massiver Kritik aus Teilen der Medien und in den sozialen Netzwerken ausgesetzt. Betroffen durch die Tat selbst und durch die anschließenden Anfeindungen gegen die Polizeibeamten, besuchten Innenstadt-Stadtrat Petar Drakul, der Sicherheitspolitische Sprecher der SPD Fraktion im Gemeinderat, Dr. Boris Weirauch, gemeinsam mit den SPD-Bezirksbeiräten aus der Innenstadt, Detlef Möller, Isabel Cademartori und Martin Hoffmann, die Wache am Samstagabend, den 20. September. „Die H4-Wache leistet seit Jahren eine gute Arbeit. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sind präsent in den Quadraten, der Revierleiter Herr Scholl und sein Stellvertreter Herr Adler sind im Gespräch und um Austausch mit Vereinen, Initiativen und den Menschen im Stadtteil. Manch kritische Demonstration oder Auseinandersetzung wurde gut gelöst. Wir wollen die H4-Wache unterstützen und mit unserem Besuch auch unsere Solidarität mit den Beamtinnen und Beamten zeigen,“ so Stadtrat Drakul, der den Besuch initiierte.

Erster Polizeihauptkommissar Volker Adler empfing die Gäste und stellte die Wache vor. Sie war in der Nacht des Tötungsdeliktes mit sieben Beamten besetzt. „Während der Tat waren sechs davon zu anderen Schlägereien ausgerückt. Als der Streit losbrach, ist der alleine zurückgebliebene Beamte zum Schlichten aus dem Fenster gesprungen und hat unter Einsatz seiner Hiebwaffe die Parteien getrennt. Dabei wurde er selbst angegriffen und gegen ein parkendes Fahrzeug geschleudert“, so Adler. Etwa 55 Kolleginnen und Kollegen versehen in der H 4-Wache im Schichtbetrieb ihren Dienst und sorgen so rund um die Uhr für Sicherheit im Revierbereich.

 

Bei einem anschließenden Gespräch erläuterte Adler, was nach jetzigem Stand der Ermittlungen zum Hergang der Tat bekannt ist. „Besonders hat uns schockiert, dass statt darüber zu sprechen, dass jemand direkt vor der Polizeiwache das Messer gegen einen Mitmenschen geführt hat, vor allem das Verhalten der Polizei im Mittelpunkt der Diskussionen stand. Dabei ist der Polizei kein Vorwurf zu machen. Man kann nicht beständig fordern, dass die Polizei mehr Präsenz auf der Straße zeigen soll und gleichzeitig kritisieren, dass sich ausnahmsweise nur ein Beamter auf der Wache befand“ so Weirauch.

 

Weiteres Gesprächsthema war auch, inwiefern befürchtet werden muss, dass der Stadtteil sich negativ entwickelt oder es eine systematisch steigende Kriminalität gibt. Insgesamt war jedoch die Einschätzung, dass im Stadtteil nicht von einer schlechten Entwicklung gesprochen werden kann. „Uns ist wichtig, dass die Zusammengehörigkeit im Stadtteil und die vielen positiven Entwicklungen nicht durch solche Vorfälle leiden. Dafür ist es wichtig, immer wieder das Gespräch zu suchen, was auch Ziel dieses Besuches ist,“ erklärte SPD-Innenstadt-Vorsitzende Cademartori. So kam es auch vor und nach dem Besuch der Polizeiwache zu zahlreichen Gesprächen mit Anwohnern, die sich interessiert zeigten und sich in die Diskussion einbrachten.  Auch die SPD Mannheim Innenstadt/ Jungbusch wird weiterhin das Gespräch mit Anwohnern, Polizei und weiteren Akteure im Stadtteil fortführen, um gemeinsam für ein sicheres und wertschätzendes Miteinander im Stadtteil beizutragen.

 

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