SPD Mannheim Innenstadt/Jungbusch

 

SPD Mannheim Innenstadt/ Jungbusch diskutiert über Verkehrsberuhigung in der Innenstadt

Veröffentlicht in Kommunalpolitik

SPD Innenstadt/ Jungbusch diskutiert mit Lutz Pauels, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Mannheim City über Verkehrsberuhigung und Entwicklung in der Innenstadt

Bei ihrer letzten turnusmäßigen Sitzung lud die SPD Innenstadt/ Jungbusch den Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Mannheim City, Lutz Pauels, ein, um über Möglichkeiten und Vorstellungen zur Verkehrsberuhigung in der Innenstadt zu diskutieren. 

Ortsvereinsvorsitzende und Bezirksbeirätin Isabel Cademartori erklärte, dass dieses Thema der SPD Innenstadt ein wichtiges Anliegen sei, weshalb man bereits im letzten Jahr einen entsprechenden Antrag zur Verkehrsberuhigung, vor allem der Kunststraße, über die Gemeinderatsfraktion der SPD gestellt habe. Momentan erarbeite die Verwaltung ein Verkehrskonzept, welches in der zweiten Jahreshälfte vorgestellt werden soll. Herr Pauels nahm sich anfangs Zeit, die Entwicklung der Innenstadt aus Sicht des Handels zu erläutern. Es werde momentan viel in die Innenstadt investiert, was ein gutes Zeichen sei. Trotz der erhöhten Bautätigkeit habe die Mannheimer Innenstadt bei einer Studie des Instituts für Handelsforschung als Einkaufsstandort überwiegend sehr positive Bewertungen bekommen. Er gab jedoch zu bedenken, dass knapp die Hälfte der Einkäufer nicht aus Mannheim käme. Angesichts dieser Tatsache und der Konkurrenz durch den Onlinehandel sei die Erreichbarkeit von zentraler Bedeutung für den Handel in der Innenstadt. Isabel Cademartori wand ein, dass Erreichbarkeit alleine kein Kriterium sei, denn da gäbe es Einkaufszentren, die bereits jetzt vom Umland besser erreichbar seien und wo das Parken bequemer sei. Man war sich einig, dass Aufenthaltsqualität mindestens ebenso wichtig sei, wie die Erreichbarkeit, weshalb die von der Stadt angekündigte Verkehrsberuhigung in der Fressgasse von allen Seiten begrüßt werde. Die SPD Mitglieder waren sich ebenfalls einig in der Ablehnung weiterer Parkhäuser in den Quadraten. Bezirksbeiratssprecher Detlef Möller mahnte an: „Man muss das veränderte Mobilitätsverhalten der jungen Generation im Blick behalten. Da wird das Auto langfristig eine geringere Rolle spielen. Für die, die auf das Auto nicht verzichten wollen oder können, muss man Park & Ride Systeme etablieren, die die Menschen und ihre Einkäufe bequem in die Innenstadt und wieder zurück bringen“. Herr Pauels zeigte sich grundsätzlich offen für solche Konzepte, sie müssten jedoch unmittelbar am Rande der Innenstadt umgesetzt werden und nicht am Rande der Stadt. Mittelfristig hat man die gemeinsamen Ziele Verkehrsberuhigung, verbesserte Aufenthaltsqualität und auch eine Aufwertung der Breiten Straße festgehalten. Stellvertretender Vorsitzender, Giacomo Salmeri, zog zum Schluss noch den Vergleich zu seinem Herkunftsland Italien: „Bei uns sind die Innenstädte Orte wo man sich trifft, Kaffee trinkt und sich unterhält. Die Innenstadt ist nicht allein ein Ort zum Einkaufen oder Geschäfte erledigen, sondern muss auch Räume für Begegnungen bieten.“ 

 

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